![]() | 13. Juli 2009 Heiler & Seher Nostradamus Der am 14. Dezember 1503 in Saint-Rémy-de-Provence, in Frankreich geborene Michel de Nostredame wurde zu Lebzeiten unter dem Namen Nostradamus, durch seine Prophezeiungen berühmt. Obwohl die bäuerliche Bevolkerung des Lesens und Schreiben kaum mächtig war schrieb der Arzt und Apotheker Nostradamus, ab 1550, Jahrbücher für die Landwirtschaft in denen er regelmäßig Voraussagungen für das kommende Jahr machte. Diese Broschüren schrieb er in prosaischem Französich statt des zu dieser Zeit üblichem Latein. Erst 1555 veröffentlichte er aber "Les Propheties de M. Michel Nostradamus" mit 53 Strophen zu je 4 Zeilen, wodurch er internationale Berühmtheit erlangte. Seine Prophezeiungen enthalten zwar astrophysiche Konstellationen aber keinerlei Zeit- und Ortsangaben, sowie keine Namen. Die führte natürlich zu Fehl- und Mehrfachdeutungen, nicht zuletzt durch seine geheimnisvolle und rätselhafte Ausdrucksweise. Im Jahr 1564 wurde Nostradamus zum Leibarzt am Hofe des französichen König Heinrich II. und dessen Gattin Katharina von Medici, diese war an Okkultismus im allgemeinen sehr interessiert. Der an chronischer Gicht leidende Nostradamus starb, am 02.07.1566, an Nierenversagen und wurde in der Minoritenkirche Saint-François-de-Salon beigesetzt wo sein Grab 1791 , während der franz. Revolution, durch Nationalgardisten geschändet wurde. Seine Frau Anne überlebte ihn um 18 Jahre, sie starb 1584. Die Reste seiner Gebeine wurden in der Dominikanerkirche Saint-Laurent-de-Salon erneut beigesetzt. In einer seiner Weissagungen soll er den Tod Heinrich II. vorrausgesagt haben: „Der junge Löwe wird den alten besiegen, Auf dem Schlachtfeld in einem einzigen Duell: Im goldenen Käfig wird er ihm die Augen ausstechen, Zwei Flotten/Armeen einig, dann wird er einen grausamen Tod sterben.“ Bei Feierlichkeiten anlässlich des Friedens von Cateau-Cambrésis, auf der Rue Saint-Antoine in Paris, am 15.061559, nahm Heinrich an einem Turnier mit stumpfen Waffen teil. Die Lanze Grafen Montgomery, Hauptmann der schottischen Garde, splitterte, ein Splitter drang durch den Helm über Heinrichs rechtem Auge ein, worauf dieser 10 Tage später an Hirnhautentzündung verstarb. Die Vorraussagungen des Nostradamus sollen bis ins Jahr 2242 reichen. Was wisst ihr über Nostradamus und dessen Weissagungen? Würde mich freuen wenn ihr diese Thread mit Informationen vervollständigen könntet! Nachfolgende Bilder sind gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. |
![]() | 14. Juli 2009 Ich hab schon einige Bücher von/über ihm gelesen, muss sagen das manches wirklich faszinierend ist! LG Lonely |
![]() | 14. Juli 2009 Bei Nostradamus muß man echt aufpassen - es gibt inzwischen so einige Fälschungen. Diese reichen einfach von Falschauslegung bis zu Fälschung und Täuschung. Ein Beweiß habe ich vorgestern in einem schlechtgemachten video gefunden auf google video: das verschollene Buch des Noschtradamusch hatte nostradamus "Zauberpapier"? den in dem Video da bewegen sich auf 500 Jahre alten Zeichnungen mitten im Film Bildinhalte. bild von zwei Screenshots siehe unten, wer will kann sich die Stelle aber auch gerne im Film anschauen. Das sind Prophezeihungsrelevante Inhalte. Oder ist den Filmemachern mal wieder ein "Lügen haben kurze Beine Effekt" gelungen. Wohl eher, denn auf alten Zeichnungen bewegt sich nichts mehr, es sei denn der hätte eine Klarsichtfolie benutz, welche dem Filmer etwas verutscht ist. Da man aber davon ausgehen kann, daß zu Lebzeiten von Nostradamus keine Klarsichtfolie bekannt war.. Ist das Betrug. Wenn das schon Betrug ist, so kann man auch das gesamte "Verschollene Buch" in Frage stellen. Dazu ließ sich u.a. eine Aussage finden, nach der im 1800 Jhd. dieses Buch auf mysteriöse Weise in der Römischen Nationalbibliotek.. abgegeben wurde.. Das Buch verblieb dort bis eine seltsamer Zufall eine Journalistin dort hin trug, welche mit fachmännischem Blick die sofort als Nostradamusbuch erkannte.... Welch Vorschau von Nostradamus.?! Nun ist für mich das Thema Profizeihung erst mal gegessen, Solange es Institutionen gibt, welche daraus Vorteile ziehen, ist das alles unglaubwürdig |
![]() | 14. Juli 2009 Rasputin Grigori Jefimowitsch Rasputin wurde am 10. Januar 1869, in Pokrowskoje geboren. Bereits als siebzehnjähriger begab er sich auf eine funfzehnjährige Pilgerfahrt um sich die Religionslehre und Bildung zu verinnerlichen. Bis dahin galt Rasputin als problematischer Jugendlicher, seine Mutter starb recht früh. Bei der örtlichen Polizeibehörde lagen Anzeigen wegen öffentlicher Trunkenheit, Gewalttätigkeiten und sexueller Unsittlichkeit vor. Trotz allem interessierte er sich sehr für Religion und Spiritualität. In seinem Drang nach Erleuchtung und Wissen pilgerte Rasputin gar zum heiligen Berg Athos nach Griechenland. Auf seiner Reise erarbeitete sich Grigori Jefimowitsch Kost und Logie in Klöstern und Kirchen und wurde von namhaften Meistern in Theologie und anderen Wissenschaften unterrichtet. Von 1886 bis zum Jahr 1901, war Rasputin nur sporadisch zuhause, 1887 heiratete Rasputin Parskjewa Fjodorowna Dubrownina, die während seiner Reisen auf dem Bauernhof der Eltern zurückblieb. Im Jahr 1895 wurde sein Sohn Dimitrij, 1897 seine Tochter Matrjona (Maria) und 1900 seine Tochter Warwara geboren. 1901 errichtete er in seinem Haus, in Pokrowskoje, einen Gebets- und Andachtsraum indem er Gottesdienste und Andachten abhielt, damit zog er die Missgunst des örtlichen Pfarrers auf sich der ihm beim zuständigen Bischoff anzeigte. Es folgte eine polizeiliche Untersuchung wegen Verdachts auf Sektenbildung und Satanismus mit einhergehenden sexuellen Orgien, die Anschuldigungen hatten aber letztendlich keine Beweiskraft, so dass das Verfahren eingestellt wurde. Rasputin, der zu dieser Zeit schon den Ruf eines Heilers hatte wurde jedoch untersagt irgendwelche religiöse Ämter oder Zeremonien auszuüben. Die Provinz ödete Rasputin an und er zog wieder los um Studien der Medizin, Theologie und anderer Wissenschaften, wie beispielsweise Astrophysik, zu betreiben unter anderem zu dem damals berühmtesten Heiler und Theologen des Zarenreiches Johann von Kronstadt, in St. Petersburg, der auch Beichtvater der Zarenfamilie war. Der ehrgeizige Grigori Jefimowitsch Rasputin etablierte sich schnell in obersten Kirchenkreisen und verschaffte sich durch sein umfangreiches Fachwissen, in verschiedensten Bereichen einen Namen. Obwohl Rasputin keinerlei öffentlich anerkannte Ausbildung hatte, stellten ihm die namhaftesten Wissenschaftler und Kirchenvertreter des Landes Urkunden und Empfehlungsschreiben aus. Rasputin bewegte sich in den einflussreichsten Gesellschaften und verkehrte mit politischen, wirtschaftlichen und intellektuellen Größen. Bei einflussreichen Damen der Gesellschaft war Rasputin sehr gefragt, sie erhofften sich Vorhersagungen und waren von seiner charismatisch diabolischen Art angetan. Auch hier wurde Rasputin einen frivol-vulgären, sexuell ausschweifenden Lebenswandel nachgesagt. Zar Nikolaus II. empfing 1906 Rasputin in seinem Palast. 1907 lernte Rasputin die Hofdame Anna Tanejewa kennen, die vertraute der Zarin war und auf deren anraten den Hochdekorierten Marineoffizier Wyrubow ehelichen sollte. Rasputin riet von der Hochzeit ab, sie fand aber trotzdem statt, hielt letztendlich aber nur einen Monat. Anna, die von ihrem Ehemann misshandelt und missbraucht wurde flüchtete und dieser brachte den Rest seines Lebens in einem Irrenhaus zu. Der Zarensohn hatte eine schlimme Blutkrankheit und lag aufgrund eines Unfalls im Sterben, die Ärzte konnten den jungen Zarewitsch nur noch mit Morphium die Qualen erleichtern. Großfürstin Anastasia empfahl Rasputin zu holen der auf unerklärliche Art und Weise den todgeweihten Jungen heilte, die berühmtesten Mediziner dieser Zeit fanden keinerlei Erklärung hierfür. Von nun an war für die Zarin klar dass Grigori Jefimowitsch Rasputin ein von Gott berufener Heiler war. Nach diesem Vorfall war Rasputin Stammgast am Hofe, die Zarenkinder mochten diesen eigenartigen mysteriösen Mann der wider aller Erwartung eine Gabe hatte mit ihnen umzugehen, selten sah man ihn derart heiter und ausgelassen, Da der Zar Gerüchte zuvorkommen wollte schränkte er die Besuche Rasputins ein worauf sich die Zarin auch heimlich mit ihm traf, was aber noch mehr Zündstoff für allerhand Gerüchte brachte. 1908 leitete der Zar aufgrund dieser und anderer Gerüchte eine Untersuchung der Staatssicherheit ein, die aufdeckte dass Rasputin von jeher zu sexuell, extatischen Entgleisungen neigte, im Rotlichtmilieu verkehrte und seine Triebhaftigkeit offenbar nicht zu zügeln vermochte. Er neigte auch zur Trunksucht, wurde daraufhin oft ausfallend und lies sich zu Gewalttätigkeiten hinreißen. Im Jahr 1909 stattete der berühmte Mönch Iliodor Rasputin einen Gegenbesuch, in dessen Heimat Pokrowskoje ab. Dort soll der Mönch einen Brief der Zarin, an Rasputin mit unverfänglichem Inhalt, gestohlen haben. 1910, nach Sankt Petersburg zurückgekehrt sah sich Rasputin mal wieder den verschiedensten Beschuldigungen ausgesetzt, er soll zwei Frauen missbraucht haben und man hielt ihn, aufgrund seines Lebenswandels, für abartig und geistesgestört. Die Presse stürzte sich auf Rasputin, letztendlich auch deshalb weil dessen Einfluss am Zarenhof zu groß wurde und die Kommunisten eine Chance sahen die Zarenfamilie zu diskreditieren. Selbst am Zarenhof versuchte man Rasputin sexuellen Missbrauch der Zarentöchter anzuhängen, was aber nicht gelang. Um von der allgemeinen Hetze Abstand zu bekommen unternahm Grigori Jefimowitsch eine lang geplante Pilgerfahrt nach Jerusalem, worüber er auch ein Buch schrieb. Von der Reise zurückgekehrt waren die Vorwürfe keineswegs verklungen Rasputin überwarf sich mal wieder mit der Kirche. In der Wohnung des Bischof Hermogen brach eine handfeste Schlägerei aus an der auch der, mittlerweile gegen ihn intrigierende, Mönch Iliodor auf Rasputin einschlug, Rasputin entkam mit einer blutenden Kopfwunde. Als der Zar davon erfuhr war er derart erbost dass er den Bischof in die tiefste sibirische Provinz verbannte und Iliodor den Rang des Abtes aberkannte, dieser diente fortan als einfacher Bruder in einem angelegten Kloster. 1912 veröffentlichte Iliodor den an und für sich unverfänglichen, gestohlenen Brief und schmückte diesen mit angeblichen Fakten, Tatsachen und Erkenntnissen derart aus dass man eine sexuelle Beziehung ableiten konnte. Daraufhin konnte auch der Zar selbst Rasputin nicht mehr am Hofe halten. Ebenfalls 1912 erkrankte der junge Zarewitsch Alexej erneut, wieder schrieben ihn die namhaftesten Mediziner Europas ab, die Zeizungen schrieben darüber. Durch die Presse erlangte Rasputin Kenntnis und verfiel im Beisein seiner Familie in ein tranceähnliches, rituelles Gebet wobei er von Krämpfen mit schaumigem Auswurf geschüttelt wurde, so dass seine Frau und die Tochter befürchteten er würde sterben. Nach einigen Stunden erholte er sich von einem nachfolgenden Schwächeanfall bestens gelaunt., von seiner Tochter gestützt telegraphierte er der Zarin: „Gott hat deine Tränen gesehen und deine Gebete erhört. Dein Sohn wird leben. Die Ärzte sollen ihn nicht weiter quälen“ Der junge wurde tatsächlich gesund und Rasputin durfte zumindest wieder nach St. Petersburg zurückkehren, der Zar selbst übte aber Distanz zu Rasputin. Nach wie vor brodelte die Gerüchte- und Skandalküche. Da Rasputins Einfluss auf Ranghohe Politiker nicht gebrochen war und er diesen auch ausübte veranlasste der Innenminister Chwotow, 1913, mehrere Anschläge auf ihn denen er auf jeweils wundersame Art und Weise entkam, Chwotow musste daraufhin zurücktreten. Bei einem Attentat im Juni 1914 wurde Grigori Jefimowitsch derart schwer niedergestochen dass er mehrere Wochen im Krankenhaus war und nur aufgrund einer mehrstündigen Operation überlebte. Enttäuscht darüber dass seinen Prophezeiungen, über den Ausbruch des ersten Weltkrieges, niemand Glauben schenkte kehrte er nach dessen Ausbruch nach Petersburg zurück. Im Frühjahr 1915 stand Rasputin unter Beobachtung der Staatssicherheit da seine Entgleisungen eskalierten und er sich öffentlich über den Zarenhof lustig machte. Alkoholexzesse, Schlägereien und sexuelle Ausschweifungen lebte er nun ungehemmt aus. Ende 1915 heilte Rasputin wiederholt den Zarensohn nachdem dieser fast den Ärzten unter den Händen weggestorben war. Im Dezember 1916 wurde Grigori Jefimowitsch Rasputin auf mysteriöse Art und Weise ermordet. Aufgrund der Obduktion Rasputins ergeben sich folgende Fakten: Das rechte Auge war ausgeschlagen und hing seitlich heraus, der ganze Körper war von Quetschungen und Blutergüssen übersät. Besonders betroffen waren die Magengegend und der Unterleib. Die Hoden Rasputins wiesen besonders schwere Quetschungen auf. Er wurde regelrecht zu Tode gefoltert. Die Täter wurden ermittelt: Neben Felix Jussupow (in dessen Palast der Mord stattfand), dem Dumaabgeordneten Purisckewitsch und dem Lieblingsneffen der Zarenfamilie, Großfürst Pawlowitsch, sollen englische Geheimdienstler, Hauptmann A. S. Suchotin des Preobraschenskij-Regiments und der Sanitätsarzt Dr. Lasowert beteiligte des Mordes gewesen sein. |
![]() | 17. Juli 2009 Alleister Crowley Edward Alexander Crowley wurde am 12. Oktober 1875 in Leamington, England geboren: Als Kind streng gläubiger Eltern musste Edward schon früh an Bibel- und Gebetsstunden teilnehmen. Schon damals empfand er eine seltsame Faszination an der Schilderung grausamer Folterungen, die später sogar in Erregung umschlug, beim Gedanken daran selbst unter Todesqualen zu leiden. 1888 kam der 13 jährige Edward in ein christliches Internat. Er wurde überführt dass er sexuelle Kontakte zu Mitschüler und Mitschülerinnen sowie zu anderen Kindern unterhielt, diese sogar sexuell nötigte. Man begann nun mit einer radikalen Umerziehung Aleister`s teilweise unter einigen Jahren einer Art Isolationshaft. 1895 studierte Crowley am Trinity College der Universität Cambridge Theologie. Seine Leidenschaft war jedoch die Bergsteigerei, der begeisterte Alpinist bezwang zu dieser Zeit das Eigerjoch, es folgten erste Versuche seiner Dichtkunst, er brach das Studium ab. 1896 verweilte Edward als Bergsteiger in der Schweiz und lernte dort Julian L. Baker und George Cecil Jones kennen, letzterer führte ihn in den rosenkreuzerisch-freimauerischen Orden Hermetic Order of the Golden Dawn ein, dem er beitrat. 1899 lernte Crowley seinen drogensüchtigen Ordensbruder Allan Bennett kennen, der später bei ihm wohnte, zu dieser Zeit schrieb Alleister an seinem pornographischen Gedichtsband White Stains, den er bald veröffentlichte. Durch Bennett experimentierte Crowley mit Drogen wie Opium, Kokain, Morphin, Ether und Chloroform, um höhere Bewusstseinsebenen zu erlangen. Aufgrund des extremen Drogenkonsums erkrankte Benett derart dass er 1900, klimabedingt, nach Ceylon auswanderte. Crowley zog nach Schottland in ein Landhaus am Loch Ness, nannte sich dann Laird of Boleskine und kleidete sich gemäß eines schottischen Adeligen. Die Londoner Loge des Golden Dawn verweigerte Crowley, aufgrund seiner sexuellen Ausschweifungen und homosexueller Neigungen, den Aufstieg in weitere Meistergrade, worauf er den Ordensgründer und Großmeister, Samuel Liddell MacGregor Mathers, in Paris, aufsuchte. Dieser nahm ihm den Eid bedingungsloser Loyalität ab und beförderte ihn in den fünften Meistergrad, dem Adeptus Minor. Die Londoner Loge wollte dies nicht anerkennen und protestierte dagegen. Crowley versuchte den Orden und dessen Eigentum an sich zu reissen, Mathers, wurde gar ausgeschlossen. Crowley beschuldigte gar die Bruderschaft schwarze Magie gegen ihn angewandt zu haben, teilweise wäre er, laut eigener Aussagen, wie ein rasender Irrer nicht mehr Herr seiner Sinne gewesen, man sollte gar versucht haben ihn zu ermorden. Die Loge beschuldigte wiederum Crowley neben sexueller Abartigkeit sich mit dem Teufel verschworen zu haben und ebenfalls schwarze Magie zu praktizieren. Es kam zu handfesten Auseinandersetzungen, Beleidigungen und Rufmord, was auch der Presse bekannt wurde und letztendlich polizeiliche Ermittlungen mit sich brachte, der Orden zerfiel. 1900 ging Alleister Crowley nach Mexico, einersets um weiterhin Studien bezüglich seiner okkulten Neigungen zu betreiben, andererseits seiner Bergsteigerleidenschaft zu frönen. 1901/1902 nahm Crowley an einer britisch-österreichischen Expedition im indischen Himalayagebirge teil, unter Oscar Eckenstein. Ziel war die Besteigung des K2, wider der Empfehlung Crowleys wollte die Mehrheit über den Nordost- und nicht über den Südostgrad aufsteigen, was letztendlich auch geschah. Offenbar aus Wut und Jähzorn darüber dass er seinen Willen nicht durchsetzen konnte geriet Crowley derart in Zorn dass er in 6600 Höhenmetern ein Expeditionsmitglied mit einem Revolver bedrohte. Crowley wurde überwältigt, der Aufstieg scheiterte. Beim 2. Versuch erkrankte Heinrich Pfannl plötzlich an einem Lungenödem, Alleister der die Gefahr erkannte drängte auf einen eiligen Abstieg womit er Pfannl das Leben rettete, die Expedition scheiterte erneut. 1903 lernte er Rose Edith Kelly, die verwitwete Schwester seines Freundes, Edward Kelly, kennen, die beiden heirateten sofort. Das okkult veranlagte Ehepaar unternahm eine Hochzeitreise von London über Paris nach Kairo. Rose selbst soll hellseherische Fähigkeiten besessen haben und von Visionen heimgesucht worden sein, was Crowley bei seinen Forschungen in ägyptischer Mythologie sehr inspirierte. Die Reise, die ursprünglich weiter nach Ceylon gehen sollte, wurde aufgrund einer überraschenden Schwangerschaft, von Rose, abgebrochen. Zurückgekehrt nach Schottland brachte Rose, am 28. Juli 1904, die gemeinsame Tochter „Nuit Ma Ahathoor Hecate Sappho Jezebel Lilith Crowley“ zur Welt, die nur zwei Jahre später, in Italien, starb. Crowley, der am 8. Oktober 1904 in die Freimaurerloge Anglo-Saxon Lodge No. 343 der Großloge Grand Loge de France in London aufgenommen, wurde schrieb sein „Buch des Gesetzes“. 1905 nahm er an einer erneuten Himalaja-Expedition teil bei der etliche Teilnehmer starben. 1907 gründete er den „Astrum Argenteum“, den „Orden des silbernen Sterns“. 1909 erschien die erste Publikation des Ordens, „Equinox“, fortan jeweils zur Sommer- und Wintersonnenwende, in diesem Jahr scheiterte auch seine Ehe. 1910 entstanden Kontakte zum Ordo Templi Orientis (OTO), einer irregulären Form der Freimauererei nach dem Memphis-Misraim-Ritus, dem Crowley beitrat und 1912 zum Großmeister aller englischsprachigen Ableger wurde. Den ersten Weltkrieg verbrachte er in den USA deren Staatsbürgerschaft er annahm,. Nach dem Krieg wurde seine Tochter Poupee geboren, deren Mutter eine gewisse Leah Hirsing. Er gründete 1920 in Cefalu (Sizilien) eine magische Kommune, „Abtei von Thelema“ wovon sein Buch „Diary of a Drug Fiend“ („Tagebuch eines Drogennarren“) handelt. Aufgrund seines, für die Regierung Mussolinis, unsittlichen und abartigen Lebenswandels wurde er 1923 ausgewiesen, nachdem die Presse einige Skandale um ihn aufdeckte. In dieser Zeit starb auch seine Tochter. 1925 war Crowley auf einem Treffen deutscher Okkultisten in Weida. 1926 wurde er bei einem Besuch des Instituts für die harmonische Entwicklung des Menschen in der Prieuré bei Paris von Georges I. Gurdjieff nachdrücklich abgelehnt. 1929 publizierte er „Magick: In Theory and in Practice“. 1930 hatte Crowley mit 23 Gemälden und Zeichnungen eine Ausstellung in der Galerie Porza in Berlin. Am 1. Dezember 1947 in Hastings, verstarb der 72 jährige Heroinabhängige Crowley. Offizielle Todesursache, Herzversagen und chronische Bronchitis. Alleister Crowley sah sich selbst als das große Tier der Johannes – Apokalypse, unter diesem Pseudonym soll es eine Akte des britischen Geheimdienstes MI5 gegeben haben, die auf Anordnung Churchills nach dem 2. Weltkrieg vernichtet wurde. Von daher gibt es über Crowley etliche Gerüchte über seine Tätigkeit während des 2. Weltkrieges. Vielleicht habt ihr zu Crowleys Biographie einige Ergänzungen? |
![]() | 18. Juli 2009 Ich habe einige Bücher gelsen wo der Typ drin vorkam! Also für mich ist/war er nicht normal!!! Ich guck mal ob ich die auf anhieb finde die Bücher, setz dann nochwas hier rein darüber! LG Lonely |
![]() | 18. Juli 2009 Anton Szandor LaVey und die Church of Satan Der von georgisch, rumänisch und elsässisch Vorfahren abstammende Howard Stanton Levey, wurde am 11. April 1930 in Chicago geboren. Durch seine Großmutter, die eine transylvanische Zigeunerin gewesen sein soll, kam Howard früh mit okkulten und mystischen Dingen in Berührung. Er war ein künstlerisch, autodidaktisch veranlagtes Kind, brachte sich im Alter von 10 Jahren selbst Klavierspielen und Oboe bei. 1942, als zwölfjähriger hinterfragte er bereits die Ursachen des zweiten Weltkrieges und bildete sich seine eigene Meinung darüber welche Mächte das Weltgeschehen bestimmen. Auf der Highschool war er ein guter Schüler, sein Interesse galt jedoch der Metaphysik, dem Okkulten und der Musik. Mit 15 verlies er jedoch die Schule, um als Stalljunge dem "Clyde Beatty Circus" beizutreten. Auch dort erkannte man diverse Begabungen bei ihm so dass man ihm bald die Position eines Raubtierdompteurs übertrug. Mit 18 verlies LaVey den Zirkus und schloss sich einer Jahrmarkttruppe an um dort als Magier und Hypnotiseur tätig zu werden, hierbei vertiefte er seine Studien über die menschliche Psyche. Nach seiner Hochzeit, 1951, verlies er die Truppe um am "City College of San Francisco", erfolgreich, als Hauptfach Kriminalistik zu belegen. LaVey wurde als Polizeifotograph tätig. Konfrontiert mit der Bösartigkeit und Brutalität der Verbrechen erweiterte LaVey seine psychologischen Studien, hinterfragte erneut gesellschaftlich, moralische Werte und religiöse Prägung der Menschen. Zu dieser Zeit muss wohl sein Weltbild und seine Lebensphilosophie, verbunden mit seinen spirituellen und okkulten Neigungen, maßgeblich geprägt worden sein. Nach 3 Jahren beendete LaVey auch diese Tätigkeit und widmete sich okkulten und spirituellen Studien, er hielt Vorlesungen über Okkultismus, Mythologie und Aberglauben, Parapsychologie, Kannibalismus, Kriminologie. LaVeys Vorlesungen und Lehren fanden großen Anklang so dass er mit einigen Interessierten eine Art magischen Zirkel bildete. LaVey empfand gewisse Werte und gesellschaftliche Normen, der, seiner Meinung nach scheinheiligen, mitunter übertrieben frömmelnden, Menschheit als lebensfeindlich und artfremd. Angebliche Sünden, laut der gesellschaftlich anerkannten Religionen, betrachtete er als Tugenden und provozierte damit dass er wider der öffentlichen Mehrheitsmeinung diese verteidigte. Zwar benötigte der Mensch, seiner Meinung nach, spirituelle Rituale, mystische Anregungen und auch Dogmen zur Orientierung, letztendlich stand aber die Selbstverwirklichung des Individuums im Vordergrund. Eine Bekennung zum natürlichen Egoismus, weitab von indoktrinierten Schuldgefühlen, wider der allgemeinen Manipulation und diesbezüglicher Selbsttäuschung. Der Mensch, als Tier unter anderen Tieren der Erde, sei nicht besser aber häufig schlechter als seine Mitlebewesen, da er augrund seiner intellektuellen und geistigen Fähigkeiten zur blutrünstigen Bestie neigte. Der zu dieser Zeit boomenden angeblich spirituellen Hippie-Esoterik und New-Age-Bewegung konnte der Freund klassischer Musik und militärischer Strategien nichts abgewinnen. Die, seiner Meinung nach, selbsternannten Hippiegurus, mit ihrem gefährlichem Halbwissen über Heil- und Meditationskünste mit plötzlichem Interesse an exotischen Religionen und den amerikanischen Ureinwohnern waren LaVey äußerst suspekt. Ebenso sah er eine Verwahrlosung geistiger und spiritueller Werte, bedingt durch die Drogenmanipulation, die von den neuen Propheten wohl bewusst benutzt wurde. Er sah darin schlichtweg Langeweile einer desillusionierten Gesellschaft gepaart mit schlechtem Gewissen was sich über absurdes Gehabe heuchlerischer Feiglinge ausdrückte in pseudokkulter Symbolik, deren Ziel letztendlich doch auch nur die Machterlangung über andere Menschen war. In der Magie ging es primär um Erlangung von Macht oder die Manipulation von Menschen und gewissen Lebensumständen, somit wäre jegliche Magie, nach seinem denken, schwarze Magie. Wer sich dem verweigere sei ein verlogener, selbstdarstellerischer Idiot, seine Definition für derartiges Klientel war „psychische Vampire“. Dies alles und auch diverse andere Ereignisse werden wohl letztendlich dazu geführt haben dass sich LaVey, am 30. April 1966, in einer rituellen Zeremonie, eine Glatze rasierte und die „Church of Satan“ (CoS) gründete. Er umgab sich gerne mit Prominenten und diese mit ihm, war Gast in zahlreichen Talkshows, wurde als Berater für Horrorfilme herangezogen. Sammy Davis jr., Jane Mansfield, Marilyn Manson und andere Prominente sind Mitglieder der Church of Satan. Sein Freund und Gründungsmitglied, der Undergroundfilmer Kenneth Anger, soll Mich Jagger und Keith Richards den Satanismus näher gebracht haben. Nachdem LaVey`s Kirche Anhänger aus der ganzen Welt beitraten widmete er sich dem verbreiten seiner Lehre und der Schriftstellerei. Werke wie „die satanische Bibel“ und „satanische Rituale“ sowie „die satanische Hexe“ entstanden. Erklärtes Ziel von LaVey war die Lehre eines neuzeitlichen Satanismus, befreit von religiös-christlichen Dogmen, befreit von gar mittelalterlichen Ansichtsweisen, zu verbreiten. Er starb am 29.Oktober 1997 in San Francisco. |
![]() | 18. Juli 2009 Sein Leben war wirklich recht interesssant! In der Tat hat es ihn geprägt! |
![]() | 18. Juli 2009 Selbst Popgrößen wie "Madonna" finden es wohl schick in dieser "Church of Satan" Mitglied zu sein. Von daher fällt es mir schwer dieser "Kirche" die notwendige Ernsthaftigkeit entgegenzustellen. Es dürfte bekannt sein dass mein Verhältnis zu christlichen Kirche ebenso gespalten ist. Einige Stars der Rock- und Popkultur mögen sich vielleicht wirklich ernsthaft mit der Lehre LaVeys auseinandersetzen? Bei gewissen Stars & Sternchen finde ich dies eher lächerlich. LaVeys Philosophie sowie seine Lehre finde ich aber sehr interessant, ist sie doch von einer gewissen provokanten Ehrlichkeit geprägt die ich mitunter bei anderen Glaubensrichtungen vermisse. Letztendlich werde ich aber wohl kaum bekennender Satanist,im Sinne Lavey`s werden. |
![]() | 18. Juli 2009 Madonna???? Das wäre mir aber neu! Ich weiß nur von Marilyn Manson! |
![]() | 18. Juli 2009 Wobei Manson Ehrenmitglied ist, also eher, natürlich übereinstimmend, aufgenommen wurde als beigetreten ist. Ihm würde ich eine eher ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser Thematik zutrauen. |
![]() | 11. August 2009 Merlin Je nach Auslegung der Sage ist er der Sohn eines gefallenen Engels und einer Demetierprinzessin oder eines Gottes, eines Königs und einer Klosterfrau. In anderen Erzählungen soll er von der keltischen Naturgöttin Mab abstammen. Er, der Lehrer König Artus, soll der mächtigste Zauberer der Welt gewesen sein. In der Figur des Merlin sind zwei keltische Mythen vereinigt, zum einen der Dichter und Prophet Myrddin Lailoken auch Filis genannt, zum anderen der knabenhafte Seher Ambrosius, auch das Vaterlose Kind genannt. Der walisische Barde Myrddin, der die Gabe des Sehens beherrschte, verlor in der Schlacht von Arfderydd den Verstand und rannte in den Wald, wo er mit einem Apfelbaum sprach, der ihm Nahrung und Weisheit spendete. In einer Vision offenbarte sich Merlin der Grund für das Scheitern des Festungsbaus Castel Gwrtheyrn in den walisischen Bergen. Unter der Festung war ein See in dem ein roter und ein weißer Drache schliefen. Je nach Deutung sollen der rote Drache für Britannien und der weiße für Sachsen stehen, oder auch für Wales und England, wobei der rote Drache auch heute noch das walisische Wappentier ist. Bei Trockenlegung des Sees erwachten die Drachen und kämpften, der rote Drache siegte. Auch die Entstehung von Stonehenge wird Merlin zugesagt. Für König Uther, den Vater von Artus, versetzte er einen Steinkreis von Irland nach Salisbury, als Grabmal für Ritter die gegen die Sachsen fielen. Merlin sah das Kommen von Artus und dessen Taten voraus. Die Prophezeiungen des Merlins über den Weltuntergang erregten derart Aufsehen dass das Konzil von Trient die Publizierung 1563 verbot. 1431, bei der Vernehmung der Jeanne d`Arc soll diese befragt worden sein inwiefern sie diesen Glauben schenkte. In der Geschichte des Christentums wird Merlin positiv bedacht, so gilt er, der Magier und Druide blieb, doch als Verbreiter des Christentums. Er soll das Schwert Excalibur in den Stein gesteckt haben und später auch Artus zur Suche nach dem heiligen Gral veranlasst haben. Merlins Geliebte, die Herrin vom See, hinterging ihn nachdem er ihr die magischen Künste lehrte, sie soll ihn in eine Eiche verwandelt haben oder hält ihn in einem unsichtbaren Gefängnis gefangen. So soll er nie gestorben sein sondern residiert in einem Palast auf dem Meeresgrund oder ist immer noch in einer Parallelwelt gefangen. |
![]() | 14. August 2009 Um nocheinmal auf laVey zurückzukommen, ich ahbe zwei Bücher von ihm! Einfach mal aus Neugierde gekauft! Man könnte diese auch gut als Lebensberater verkaufen! Dies mal kurz zu ihm! Dann finde ich sowieso die Geschichte von König Artus sehr faszinierend. Warum sollte also jemand wie Merlin nicht wirklich gelebt haben? So soll er nie gestorben sein sondern residiert in einem Palast auf dem Meeresgrund oder ist immer noch in einer Parallelwelt gefangen. Könnte ja sein, das sich an dieser Geschichte bald etwas ändert!Schön finde ich sie allemal |
![]() | 25. August 2009 Edgar Alan Poe - Der Meister schwarzer Romantik Edgar Allan Poe, hatte sich zeitlebens mit den großen Literaten und Verlegern der USA angelegt, die er mit bissiger Ironie und Satire kritisierte. Sein Nachlassverwalter, Rufus Wilmot Griswold, ein erzkonservativer Christ trug sein übriges dazu bei dass Poe als alkohol- und drogensüchtige gescheiterte Existenz dargestellt wurde. Durch die Franzosen Charles Baudelaire und Stephane Mallarme bzw. deren Übersetzungen erlangte Poe jedoch Ruhm und Anerkennung in Europa und somit konnte sich auch die USA der Bedeutung seiner Werke nicht entziehen. „In der Literatur jedes Landes gibt es Männer, in deren Stirnfalten … das Wort „Pech“ geschrieben steht. … Doch wenn man ihr Leben aufmerksam prüft, findet man Talente in ihnen, Tugenden, Begnadung. Die Gesellschaft bricht über sie den Stab und schließt auf charakterliche Laster, die nur aus der Verfolgung durch die Gesellschaft entstanden sind. (…) haben in mir die Überzeugung reifen lassen, dass die Vereinigten Staaten für Poe einen großen Käfig bildeten und dass er sein ganzes Leben über die heftigsten Anstrengungen machte, dem Einfluss dieser Atmosphäre zu entfliehen.“ ….. schrieb einst Baudelaire. Poe hatte großen Einfluss auf den Symbolismus, einer im späten 19. Jahrhundert in Frankreich entstandene literarische Richtung, die im Gegensatz zum Realismus und Naturalismus durch idealistische Züge gekennzeichnet ist, sich gegen den Positivismus richtet und neue Entfaltungsmöglichkeiten anstrebt. Ebenso beeinflusste er maßgeblich die phantastische Literatur und die Kriminalliteratur, z. B. auf die Werke von Jules Verne, Sir Arthur Conan Doyle, H. G. Wells und anderer. Prägende Werke seines Schaffens waren unter anderem, der Untergang des Hauses Usher, der Doppelmord in der Rue Morgue und andere. Mit seiner Erfindung des Detektivs Dupin prägte er die Entwicklung deduktiver Ermittler, die ihre Fälle durch investigative Kombinationsgabe und Logik lösen. Eine deduktiv-nomologische Erklärung eines Sachverhaltes ist ein logisch korrektes Argument, das aus einem allgemeingültigen (wissenschaftlichen) Gesetz und einer empirischen Beobachtung (Explanans) das zu Erklärende (Explanandum) folgert. Kurz, das zu Erklärende wird aus dem Erklärenden abgeleitet. Ein zu Lebzeiten erfolgreiches Buch war ein malakologisches Schulbuch (Forschungsgebiet über die Weichtiere) mit dem Titel „The Conchologists first book or, a system of testaceous malacology“, das nicht von Poe verfasst wurde, der Verlag wollte mit seinem Namen die Auflagen erhöhen. Poe schrieb lediglich den Prolog und erhielt Geld dafür. Er beschäftigte sich in seinen Werken intensiv mit der Frage der Logik, mit Geheimschriften (der Goldkäfer) und sogenannten Automaten, früheren Robotern, wie in seinem Werk „Maelzels Schachspieler“, über einen Schachautomaten. Sein lyrisches Werk „der Rabe“ (the Raven) gilt als wegweisendes Gedicht amerikanischer Literatur. Musik und logischem Aufbau maß Poe, bei der Erschaffung seiner Gedichte einen hohen Stellenwert zu, durch die klangliche Visualisierung der gedichtlichen Thematik wurde er zum Urheber der Symbolik. Eine Zentrale Idee in seinen Werken ist oft der Tod einer schönen Frau, ebenso thematisiert ist die Vorstellung lebendig begraben zu werden. Oft handeln Poes Geschichten von Personen die ihren Untergang, ihr eigenes Verderben, geradezu herausprovoziert haben oder trotz des Wissens eines aufziehenden Unheils diesem machtlos gegenüber stehen. Dank zahlreicher Verfilmungen, oft mit dem Hauptdarsteller Vincent Price, hat er ein Image als Horrorautor und als Meister schwarzer Romantik. Er verfasste Satiren, Essays, Lyrik und Erzählungen, sogar literatur- und naturwissenschaftliche Abhandlungen. Das in Richmond, Virginia (USA) seit 1922 existierende Edgar-Allan-Poe-Museum ist im „the old Stone House“ untergebracht nahe Poes ehemaligen Wohnsitzes. Etliche Rock- und Metalgruppen wurden durch Poe inspiriert. The Allan Parsons Project verarbeitete literarische Werke Poes in Auszügen in Tales of Mystery and Imagination. In ihrem 2001 veröffentlichem Album The Grave Digger verarbeitete die gleichnamige deutsche Metal-Band ebenfalls Poes Werke. Das Musical „POEtry“ von Lou Reed und Robert Wilson befasste sich ebenfalls mit Poes Werken, unter dem Titel „The Raven“ veröffentlichte Lou Reed, 2003, eine Doppel-CD mit einer Mischung aus Musik und Zitaten von Poe. In Co-Produktion mit dem WDR3 und dem Label enja veröffentlichte der Komponist Klaus König das Konzeptalbum Black Moments das die Vertonung von Poes Werken darstellt. Das Symphonic Metal Stück The Poet and the Pendulum von Nightwish bezieht sich auf „die Grube und das Pendel (The Pit and the Pendulum)“. Aufgrund der Thematiken der Werke Poes werden diese oft mit Gothic-Musik-Elementen verarbeitet. Auf dem 2007 erschienenen Album „Alive“ vertonte die Pagan-Folk-Band Omnia das Gedicht the Raven. Mit dem Song Murders in the Rue Morgue verarbeiteten die britischen Metal-Legenden IRON MAIDEN, auf ihrem 1982 erschienenen Album Killers ebenfalls Poes Thematik. Für das Poe-Hörbuch Visionen nahm „Subway to Sally“ das Lied „finster, finster“ auf mit etlichen Anspielungen auf Poes Werke. Der Sänger Ville Valo von der finnischen Band HIM tragt auf seinem Rücken ein Tattoo mit Poes Augen, auf dem Cover des Albums „Digital Versatile Doom“ ist ein Rabe auf einem Mikrophon in Anlehnung an das Gedicht „der Rabe“. |
![]() | 26. August 2009 Also ich muss jetzt mal etwas loswerden! Lionheart zitiert hier nie etwas aus Google, er legt sich eine Vorlage zurecht und schreibt es dann mit seinen Eigenen Worten nieder! bis auf Zitate, Daten, diese gibt er 1 zu 1 wieder! Dafür einmal ein Danke an Dich Lion! Ich seh ja wie lange Du immer an einem von Deinen langen Beiträgen hier sitzt! Weiter so! |